Eine Lähmung (Parese) der Gesichtsmuskulatur entsteht durch eine Schädigung des Gesichtsnervs (Nervus facialis) oder der Bereiche des Gehirns, die die Gesichtsmuskulatur steuern. Betroffene können Teile ihres Gesichts dann nicht mehr bewegen. Das Risiko einer Gesichtslähmung nimmt mit steigendem Alter zu und ist während einer Schwangerschaft erhöht.

Fazialisparesen können halbseitig sein, beide Gesichtshälften betreffen oder nur die untere Gesichtshälfte in Mitleidenschaft ziehen. © panthermedia.net / sframe
Je nach Ausmaß und Ursache der Schädigung spricht man von verschiedenen Arten der Fazialisparese:
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Etwa zwei Drittel der Fälle von peripherer Gesichtslähmung sind idiopathisch, d.h. ihre Ursache ist nicht bekannt. Sie wird wahrscheinlich von Herpes-Viren hervorgerufen und verschwindet normalerweise von selbst. Suchen Sie dennoch bei Lähmungserscheinungen im Gesicht immer sofort einen Arzt auf. Denn falls eine Ursache ausgemacht werden kann, verspricht eine frühzeitig begonnene Behandlung die beste Heilung.
Mögliche Ursachen für eine periphere Gesichtslähmung sind:
Eine zentrale Gesichtslähmung kann auch durch einen Gehirntumor oder durch einen Schlaganfall verursacht werden.
Bei Neugeborenen können die Lähmungserscheinungen durch Druck auf den Gesichtsnerv bedingt sein, der während der Geburt oder durch die Position des Fötus in den letzten Schwangerschaftstagen entstehen kann.
Das Ziel der Behandlung ist es, die Funktion der betroffenen Region(en) wiederherzustellen.
Dies geschieht mit Hilfe von Medikamenten (z.B. Kortison), Muskelmassagen und dem Training der betroffenen Muskulatur durch Logopäden.
Auch zu Hause vor dem Spiegel kann (und sollte) viel geübt werden, z.B. mit folgenden Bewegungen: