Dysgrammatismus: Dysgrammatismus zählt zu den Sprachentwicklungsstörungen. Kinder, die unter einer solchen Störung leiden, sind nicht in der Lage, Sätze grammatikalisch korrekt zu bilden – natürlich unter Berücksichtigung ihres Alters.

Der Dysgrammatismus kann sich auf vielfältige Art zeigen. So kann das Verständnis für die Deklination von Verben oder die Merkfähigkeit für das Geschlecht eines Nomens fehlen, die Bildung des Plurals oder die Satzstellung falsch sein. Möglich sind dann zum Beispiel Äußerungen wie „Ich mögen“ oder „Ich dich mag“.
Im Rahmen einer normalen Entwicklung sind verschiedene Abweichungen normal und geben sich im Laufe der Zeit, ohne dass Dysgrammatismus vorliegt.

Damit Kinder Sprache und Grammatik richtig erlernen, ist es wichtig, dass der sprachliche Input beim Aufwachsen korrekt ist. Liegt bei Kindern eine gestörte Wahrnehmung von zeitlicher Abfolge oder ein schwaches Gedächtnis vor, kann es ebenfalls zu Dysgrammatismus kommen.